Beziehungsprobleme lösen

Sie haben einen Menschen getroffen, von dem Sie der Meinung sind, dass Sie zueinander passen. Natürlich trägt auch die allseits bekannte rosarote Brille dazu bei, die Eigenschaften des Partners im strahlenden Licht zu sehen.

Nach einiger Zeit wird der Blick durch diese Brille allerdings blasser und irgendwann verschwindet das strahlende Licht ganz. Der Alltag hat Einzug in die Beziehung gehalten – wer kennt das nicht?

Die ersten Wolken am Beziehungshorizont

Im Laufe der Zeit tauchen dann kleinere oder auch größere dunkle Wolken am Beziehungshorizont auf, die größtenteils gemeinsam gemeistert werden. Je länger die Beziehung andauert, desto höher steigt jedoch auch das Risiko von Partnerschaftsproblemen, die sich nicht so leicht in den Griff bekommen lassen.

Bei allen Beziehungsproblemen, die am Horizont auftauchen mögen, sollten Sie allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass es auch in der glücklichsten Beziehung zu Problemen kommen kann. Immer alles eitel Sonnenschein wäre auf Dauer ja auch langweilig.

Vor Beziehungsproblemen ist keine Partnerschaft gefeit

Wie gesagt, können auch die glücklichsten Paare Beziehungsprobleme haben, die durch die unterschiedlichsten Dinge hervorgerufen werden können. Dabei können die eigenen Kinder oder Stiefkinder ebenso als Auslöser dienen wie auch Eltern oder Schwiegereltern. Auch die gemeinsamen Finanzen, der Alltag, die Aufteilung der Arbeiten im Haushalt und viele weitere Dingen können in Beziehungsproblemen münden.

Seien Sie gewiss – wenn Sie in solchen Situationen nicht an einem Strang ziehen, sondern gegeneinander agieren, wird Ihre Beziehung darunter leiden. Wir empfehlen Ihnen also, wenn es zu Problemen kommt, diese gemeinsam zu meistern. Die Lösung der Probleme fällt Ihnen gemeinsam leichter und solche Erlebnisse schweißen Sie auch zusammen.


Streit gehört auch zu einer Partnerschaft

Auch wenn Sie am Anfang Ihrer Beziehung vielleicht noch nicht an so etwas gedacht haben, gehört zu einer glücklichen Partnerschaft hin und wieder auch ein Streit. Schließlich besteht auch das glücklichste Paar aus zwei individuellen Menschen, die eine eigene Meinung haben und diese auch vertreten. Auch beim glücklichsten Paar kann es natürlich passieren, dass diese einmal nicht einer Meinung sind, sondern unterschiedliche Ansichten vertreten.

Die Frage, die es zu beantworten gilt, lautet also nicht, ob glückliche Paare auch einmal streiten. Die Frage muss vielmehr lauten, wie glückliche Paare streiten. Streit und Streit sind nicht zwangsläufig identisch und sicherlich haben Sie schon einmal den Begriff Streitkultur gehört. Auch der Satz „Streiten will gelernt sein“ ist Ihnen möglicherweise geläufig.

Streiten können Sie lernen und davon profitieren

Bei einem Streit geht es in erster Linie darum, Ihre Ansichten und Meinungen zu vertreten. Die Priorität sollte keinesfalls darauf liegen, Ihren Streitpartner zu verletzen, zu demütigen oder einfach nieder zu machen.

Hören Sie einander zu, lassen Sie Ihren Streitpartner aussprechen und versuchen Sie ruhig und gelassen zu bleiben. Versuchen Sie auch, die Argumente des anderen nach zu vollziehen und vielleicht sogar, dessen Blickwinkel auf das Streitthema zu erlangen.

Ein purer Angriff auf Ihren Streitpartner, der eigentlich schon nichts mehr mit dem Streitthema zu tun hat und nur dazu dient, diesen zu verletzen und mundtot zu machen, hilft Ihnen weder, den Streit zu beenden, noch miteinander glücklich zu sein oder zu werden.